Tattoo-Entfernung

Natürliche Pigmentveränderungen wie Muttermale, Alterswarzen und -flecken sind einerseits angeboren, zum anderen entstehen sie durch zu häufige und zu intensive Sonnenbestrahlung, auf die die Haut mit einer Überproduktion des braunen Hautfarbstoffs Melanin reagiert.

Pigmentveränderungen künstlichen Ursprungs sind z.B. Tätowierungen: In der Jugend Ausdruck eines speziellen Lebensgefühls, werden sie mit zunehmendem Alter oft als lästig oder sogar als Karrierehindernis empfunden.

Mit störenden Malen oder Hautverzierungen muss man sich heute nicht mehr abfinden: Eine Laserbehandlung lässt sie verschwinden oder hellt sie zumindest deutlich auf. Zur Entfernung brauner Pigmentveränderungen wird heute meist ein Rubinlaser eingesetzt. Sein rotes Licht wird von pigmentreichen Strukturen absorbiert und in Hitze umgewandelt. Hautzellen, die Pigmente enthalten, können so gezielt zersprengt werden. An den geschädigten Hautstellen bildet sich eine Entzündung, die körpereigene Fresszellen anzieht. Diese nehmen die Farbpartikel auf und transportieren sie ab. Bei der Tattoo-Entfernung müssen ja nach Art der Pigmente mehrere Lasersysteme verwendet werden; so sprechen rote Farbstoffe nicht auf den Rubin-Laser, aber sehr gut auf dem Neodym-YAG-Laser an. Am besten lassen sich schwarze, blaue und rote Pigmente entfernen, am schwierigsten gelbe und violette.

Die Behandlung dauert 5 bis 15 Minuten, häufig sind mehrere Sitzungen erforderlich. Der Eingriff ist nur mit leichten Schmerzen verbunden; auf Wunsch kann eine Anästhesiesalbe aufgetragen werden.