Sichere Brustimplante – Was Sie über Implantate wissen sollten.

Beratung zu Brustimplantaten in München. Führende Hersteller, neuste Materialien & mehr.

Autor: Dr. Hans-Hermann Wörl
Letzte Aktualisierung: 27. März 2019

Für eine erfolgreiche Brustvergrößerung ist die Wahl des richtigen Brustimplantats von essentieller Bedeutung. Ebenso bei Problemen mit einem bestehenden Implantat. Der Markt heute bietet tausende verschiedene Brustimplantate, in unterschiedlichen Größen, Formen, Materialien und Oberflächen. Wichtig sind eine hohe Qualität, wenn möglich inkl. einer FDA-Zulassung, sowie eine größtmögliche Unbedenklichkeit. Unsere Facharztpraxis in München ist auf Brustvergrößerungen spezialisiert und bietet eine  umfassende Beratung zu Brustimplantaten.

 

Brustimplantate

Brustimplantate verschiedenster Formen, Größen und Eigenschaften werden heute weltweit im Rahmen der Brustvergrößerung eingesetzt. Brustimplantate sind künstlich hergestellte Einlagen durch welche eine weibliche Brust im Rahmen einer OP vergrößert wird. Sie können durch verschiedene Techniken entweder oberhalb oder unterhalb des Brustmuskels eingebracht werden. Es gibt heute tausende verschiedene Brustimplantate von sehr vielen verschiedenen Herstellern auf dem Markt. Für eine erfolgreiche Brustvergrößerung ist die Wahl des richtigen Implantats ein sehr wichtiges Element. Aus diesem Grund sollten Patientinnen sich diesbezüglich ausschließlich von sehr erfahrenen Fachärzten für Plastische uns Ästhetische Chirurgie beraten lassen, die sich auf dem Gebiet der Brustvergrößerung und der Beratung zu Brustimplantaten spezialisiert haben. Generell gilt: Bei der Wahl eines Brustimplantats sollten nur beste Marken-Implantate berücksichtigt werden. Einige hundert Euro, die durch ein preisgünstigeres Implantat gespart werden, können Jahre später ein Vielfaches an Folgekosten und andere Probleme verursachen. Diese Seite soll Ihnen deshalb einen Überblick über Brustimplantate verschaffen.

 

Woraus bestehen Brustimplantate?

Brustimplantate können aus verschiedenen Materialen sein. Die öffentlich bekanntesten sind:

  • Silikon-Gel-Brustimplantate
  • Kochsalz – Brustimplantate
  • Hydrogel – Brustimplantate
  • Bio – Brustimplantate, z. B. aus Rapsöl oder Sojaöl – Brustimplantate

Silikongel-Implantate sind heute die erste Wahl für Brustimplantate. Sie werden in circa 99% aller Fälle eingesetzt. In der Vergangenheit, bis circa Ende der 90er Jahre, hatten Silikon-Implantate (teilweise zu Recht) einen schlechten Ruf. Sie bestanden zum einen aus flüssigem Silikon, welches bei einem Riss in das Gewebe auslaufen konnte. Zum anderen standen Sie unter dem Verdacht Brust-Krebs, rheumatische Erkrankungen und weitere entzündliche Erkrankungen auszulösen, was sich allerdings nicht bestätigt hat.

Heutzutage bestehen Silikongel-Implantate aus einem elastischen, hoch polymerisierten (d.h. vernetzten) Silikon. Dank dieser Struktur sind Silikon-Brustimplantate inzwischen in der Anwendung sehr sicher geworden. Während es früher zum Auslaufen des Silikons kommen konnte, ist dies mittlerweile nicht mehr möglich. Sollte es dennoch zu einem Riss des Implantats kommen, bleibt das Silikon kohäsiv und kann als Ganzes entfernt werden. Außerdem ist die Chance, dass solch ein Fall eintritt ist allerdings sehr gering.

Nur noch sehr selten werden als Alternative Implantate mit einer Kochsalzlösung verwendet. Naturgemäß besitzt Kochsalz eine höhere Biokompatibilität als Silikon, jedoch haben diese Implantate erhebliche Nachteile. So diffundiert das Kochsalz mit der Zeit durch die Hülle, weswegen die Implantate auf Dauer ihr Volumen verlieren und sogar anfangen zu „blubbern“. Dieses Problem kann nicht gänzlich durch eine größere Hüllendicke gelöst werden; stattdessen sind die Implantate deutlicher zu ertasten und fühlen sich zudem weniger natürlich an. Auch Weiterentwicklungen, bei denen höherkonzentrierte Kochsalzgele verwendet werden, konnten das Problem nicht zufriedenstellend beheben, da es hier zu einer Ansammlung von Gewebswasser um das Implantat und somit zu „wachsenden“ Brüsten kommt. Daher konnten sich Kochsalz-Implantate auf lange Sicht nicht durchsetzen.

Hydrogel-Implantate waren als einst als Kombination aus Silikon- und Kochsalzimplantaten gedacht. Durch erste Studien konnte aber ihre Unbedenklichkeit nicht sicher ausgeschlossen werden. Es traten Probleme beider Implantatarten in Kombiaton auf, weshalb sie sich am Markt nicht durchsetzen konnten. Dasselbe gilt für Brustimplantate aus Rapsöl oder Sojaöl (sog. Bio-Implantate).

 

Welche Größen an Brust-Implantaten sind erhältlich?

Silikon-Implantate sind in verschiedenen Größen (80ml – 800ml Volumina), Höhen und Dicken erhältlich. Im Prinzip kann somit jede gewünschte Körbchengröße erzielt werden. Grenzen sind eher durch die Anatomie und das Gewicht gesetzt, als durch die Technik.

 

Welche Oberflächen haben Brustimplantate?

Es existieren Brustimplantate mit glatten und mit texturierten (rauhen) Oberflächen. Der Vorteil von texturierten Oberflächen ist, dass sie grundsätzlich einen stabileren Halt ermöglichen und zudem Kapselfibrosen besser vorbeugen. Aus diesem Grund werden sie häufig bevorzugt.

 

Rund oder anatomisch?

Durch die Entwicklung von texturierten Oberflächen sind heutzutage auch anatomische, das heißt tropfenförmige Implantat-Formen möglich. Ab einer bestimmten Größte wirken diese oftmals natürlicher. Falls der Brustoberpol (auch) mehr Volumen erhalten soll, bieten sich wiederrum runde Brustimplantate an.

 

B-Lite Implantate & Co.

Bei sogenannten B-Lite Implantaten handelt es sich um eine weitere, neue Variante von Brustimplantaten. Im Vergleich zu den regulären Silikon-Implantaten sind sie in puncto Gewicht deutlich leichter; außerdem sind mittlerweile Implantate mit Nano-Texturen oder besonders weichem Silikon verfügbar. Da diese Implantate jedoch noch recht neu sind, gibt es bisher keine Langzeiterfahrung.

 

Gibt es Qualitätsunterschiede?

Ja. Sehr große. Grundsätzlich müssen Brustimplantate, damit Sie in Deutschland eingesetzt werden dürfen, als Medizinprodukt für die EU zertifiziert sein. Diverse Implantate aus Fernost scheiden hier bereits aus.

Allerdings hat die reine EU-Zertifizierung auch zwei Schwachstellen. Zum einen wird nur die Produktion als solche geprüft und nicht (noch einmal) das einzelne Brustimplantat. Und zum anderen müssen in der EU keine Langzeitstudien vorgelegt werden und in dem Verfahren sind keine medizinischen Gutachter beteiligt. Zu Recht steht dieses Verfahren aktuell stark in der Kritik.
Ein weiteres Qualitätsmerkmal bietet deswegen eine FDA-Zulassung der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA= Food and Drug Administration). Diese Zulassung ist wesentlich strenger und mit einer Einzelprüfung jedes einzelnen Implantats von Hand verbunden. Darüber hinaus muss für eine FDA-Zulassung die Implantat-Sicherheit durch eine wissenschaftlich anerkannte Langzeitstudie nachgewiesen werden.

Des Weiteren unterziehen sich manche Hersteller zusätzlichen, freiwilligen Selbstkontrollen oder bieten zum Beispiel eine lebenslange Produktaustauschgarantie inkl. finanzieller Zuschüsse. Wichtig ist auch, dass Hersteller nachweisen können, dass ihre Brustimplantate seit vielen Jahren erfolgreich im Einsatz sind. Manche Hersteller führen sogar unabhängige Zusatzstudien zur Unbedenklichkeit und Haltbarkeit durch. Empfehlenswert ist es deshalb immer, nur solche Brustimplantate einzusetzen, die, nach heutigem Stand, nachweislich unbedenklich sind und auch nicht zum Beispiel mit bestimmten Erkrankungen in Verbindung gebracht werden – auch wenn es nur relativ wenige Fälle sind.
Ein weiterer entscheidender Punkt ist auch die Bezugsquelle. Nur der direkte Bezug vom Hersteller garantiert, dass es sich um ein Originalprodukt handelt. Grundsätzlich gilt: Bei Brustimplantaten sollten Sie nur die allerbeste Qualität verwenden. Aus diesem Grund arbeitet unsere Praxis in München nur mit Implantaten von führenden Herstellern.

 

Sind Implantate sicher?

Seit einigen Wochen existieren immer wieder Schlagzeilen über angeblich unsichere Brustimplantate. Diese Darstellungen in den Medien sind allerdings nicht pauschal für alle Implantate richtig.

Zwischen Herstellern von Brustimplantaten gibt es enorme Qualitätsunterschiede. Richtig ist somit, dass Implantate von geringer Qualität ein medizinisches Sicherheitsrisiko darstellen können. Deshalb empfehlen wir in unserer Facharztpraxis auch primär nur Implantate, die langjährig geprüft sind, zu welchen eine Fülle von wissenschaftlichen Studien vorliegen und bei denen, nach heutigem Wissenstand, keine Gesundheitsgefährdung zu erwarten ist. Sofern wir aus sehr bestimmten Gründen ein Implantat ohne FDA-Zulassung empfehlen, dann nur eines, das sich auf einem FDA-Qualitätsniveau bewegt und deren Hersteller seinen Sitz in der EU hat. Zudem raten wir auch immer nur zu Brustimplantaten, die nicht mit irgendwelchen Erkrankungen in Verbindung stehen bzw. stehen könnten.

 

Welche Risiken gibt es?

Generell ist der Einsatz von Brustimplantaten sehr risikoarm. Das größte Risiko bei der Verwendung von Brustimplantaten besteht in der Bildung einer Kapselfibrose. Jeder Körper empfindet jeden Fremdkörper (und damit auch ein Implantat) als „Eindringling“ und entwickelt „Abwehrmechanismen“, was eine völlig normale und gesunde Reaktion ist. In bestimmten Fällen können diese allerdings so stark sein, dass sich eine Gewebeverhärtung um das Brustimplantat bildet. In vielen Situationen kann diese erfolgreich behandelt werden. Gelingt dies nicht, muss das Implantat gegen ein neues ausgetauscht werden (s. Implantatwechsel).

Sonstige Risiken sind klassische OP-Risiken. Diese bestehen allerdings unabhängig von einem Brustimplantat, also bei jeder OP.

Seit 2015 wird zudem eine extrem seltene Lymphdrüsenkrebsart ALCL beschrieben, die bisher vorwiegend mit Brustimplantaten mit texturierter Oberfläche des Herstellers Allergan in Verbindung steht. Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung ist aber sehr gering und beim Auftreten von Symptomen in der Regel sehr gut durch einen einfachen Implantataustausch behandelbar. Dennoch empfehlen wir diese Implantate aus diesem Grund schon seit 2015 nicht mehr.

 

Ist das Risiko einer Kapselfibrose bei manchen Brustimplantaten geringer?

Ja. Implantate mit einer texturierten Oberfläche reduzieren das Risiko einer Kapselfibrose merklich. Außerdem gibt es teilweise (leicht) unterschiedliche Risiken zur Bildung einer Kapselfibrose zwischen den einzelnen Herstellern.

 

Welche Hersteller gelten als die führenden Hersteller für Brustimplantate?

Als qualitativ führende Hersteller von Silikon-Gel-Brustimplantaten können Mentor und Motiva genannt werden. Dabei besitzen Implantate der Firma Mentor (auch) eine FDA-Zulassung.

Eigentlich zählte zu den qualitativ führenden Herstellern in der Vergangenheit auch immer die Firma Allergan mit ihrer Marke „Natrelle“. Seit 2015 wird allerdings eine sehr seltene Lymphdrüsenkrebsart ALCL beschrieben, die gehäuft bei Patientinnen gefunden wurden, die texturierte Implantate von Allergan haben. Die Erkrankung ist zwar extrem selten, dennoch führte dies dazu, dass diesen Implantaten seit Dezember 2018 die CE-Zulassung nicht verlängert und eine Rückrufaktion verkündet wurde.

Zudem wurde im Vergleich zwischen Mentor und Allergan im Rahmen von Langzeitstudien bekannt, dass das Risiko einer Kapselfibrose bei Brustimplantaten von Mentor (leicht) geringer ist. Da Implantate von Mentor zudem eine FDA-Zulassung haben sind sie unsere primäre Empfehlung, Brustimplantate von Motiva unsere zweite. Texturierte Brustimplantate von Allergan empfehlen wir bereits seit 2015 nicht mehr.

 

Was hoch sind die Kosten für Brustimplantate in München?

Die Kosten für Brustimplantate sind abhängig vom Material, der Form, der Größe, der Oberfläche, der Qualität und des Herstellers. Anatomische Implantate sind zum Beispiel in der Regel teurer. Ebenso hat Qualität ihren Preis. Der Preis für ein Paar Brust-Implantate beginnt in Deutschland bei circa € 150,- und endet bei circa € 2400.-. Ein B-Light-Implantat kostet € 1200.- pro Stück. Grundsätzlich sind die Preis für Brustimplantate in München nicht höher als in anderen Regionen in Deutschland.

 

Wieso ist bei Brustimplantaten ein ausführliches Beratungsgespräch so wichtig?

Jede Brust ist anders – dementsprechend ist auch jede Brustvergrößerung ein individueller Fall, bei dem auf die persönlichen Bedürfnisse der Patientin eingegangen werden soll und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Brustimplantate erklärt werden müssen. Im Rahmen eines medizinischen Beratungsgesprächs muss deshalb die beste OP Methode und das für Sie genau passende und optimale Brustimplantat gefunden werden. Hierzu ist neben umfassenden medizinischen Knowhow und langjähriger Erfahrung vor allem auch eine sehr fundierte Kenntnis des Implantat-Marktes erforderlich. Wir von Widenmayer16 besitzen sowohl das medizinische Knowhow und die langjährige Erfahrung. Und wir kennen den Mark bestens. Insofern beraten wir Sie gerne.

 

Besonderheiten von Widenmayer16

Unserer Facharztpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München ist seit vielen Brustvergrößerungen spezialisiert. In diesem Rahmen beraten wir auch ausführlich zu Brustimplantaten. Wir bieten:

  • Drei erfahrene Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie, mit (addiert) knapp 100 Jahren Erfahrung
  • Hersteller-unabhängige Beratung zu Brustimplantaten
  • Detailliertes Knowhow über das gesamte Spektrum an Implantaten
  • Brustimplantate von höchster Qualität (inkl. der US-amerikanischen FDA-Zulassung oder direkt vom Hersteller)
  • Brustimplantate mit Nano-Texturen, weichen Silikonen, Spezialgrößen und besondere Formen
  • 3D-Simulation, auch mit Live-Toolkits
  • Neu: B-Lite Implantate
  • Probeimplantate
  • Implantatwechsel
  • Alternativen (z. B. Brustvergrößerungen mit Eigenfett), sofern möglich
  • Ausführliche Beratung von bis von 1-2 Stunden Dauer
  • Zweitmeinungen
  • Behandlung von Kapselfibrosen

 

Brustimplantate München

 

 

 

 

 

 

 

Sie Interessieren sich für Brustimplantate? Nutzen Sie die Möglichkeit unseres sehr ausführlichen Beratungsgesprächs in unserer Facharztpraxis in München.