Bustverkleinerung in München

Operative Verkleinerung der weiblichen Brust in München

Brustverkleinerung München - Schönheitschirurgische Praxis Widenmayer16
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Operativer Eingriff zur Verkleinerung der Brüste (Mamma-Reduktionsplastik), oft medizinisch indiziert, etwa bei einer außerhalb der Norm liegenden Vergrößerung der Brustdrüse (Makromastie) oder wenn sich das Gewicht der Brust ungünstig auf die Körperstatik auswirkt und deshalb Beschwerden hervorruft. Wenn das Volumen der Brüste im Verhältnis zum Körper zu groß ist, kann dies für die Betroffene mit erheblichen körperlichen Beeinträchtigungen wie Rücken-, Kopf – und Nackenschmerzen bis hin zu Haltungsschäden und sogar Skelettdeformationen verbunden sein.

Deshalb sind es selten allein ästhetische Gesichtspunkte, dass Frauen sich zu einer chirurgischen Brustverkleinerung entschließen. Ästhetische Aspekte spielen bei der operativen Brustverkleinerung trotzdem eine große und weiter zunehmende Rolle. Dabei liegt das Augenmerk auf einer ansprechenden Form, aber auch immer mehr auf der Vermeidung von äußerlich sichtbaren Narben.
War es lange Zeit üblich, dass eine ästhetische Form und des Erhalts der Funktion der Brust nur unter Inkaufnahme längerer Narben erreicht wurde, so wurde von Patientinnen in mediterranen Ländern und in Südamerika der Reduktion der sichtbaren Narben eine ebensogroße Bedeutung zugemessen.

Bei dem zur Brustverkleinerung häufig verwendeten „umgekehrten T-Schnitt“ resultiert eine lange, unter der Brust verlaufende Narbe, die oft gerade in den gut sichtbaren Bereichen verdickt und damit auffällig wird. Narbensparende Techniken bei der Brustverkleinerung sind seit langem bekannt: Die von Dartigues in Frankreich 1925 beschriebene Technik mit vertikaler Narbe wurde von Arie weiterentwickelt und wurde vor allem in Südamerika häufig verwendet. Diese Techniken waren jedoch nur bei geringen Resektionsmengen anwendbar. Erst mit den modernen Operationsverfahren, die zwischen 1970 und 1989 verfeinert und propagiert wurden, wurden Narben sparende Operationstechniken auch zur Reduktion größerer Brustvolumina anwendbar.

Gründe für die Operation

Zu große Brüste können durch die erhöhte Gewichtsbelastung zu Fehlhaltungen und orthopädischen Problemen im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule führen. Durch das Hängen der Brüste kann es zusätzlich zu Hautveränderungen kommen. Außerdem liegt fast immer eine erhebliche psychische Belastung der betroffenen Frauen vor. Zusätzlich können darüber hinaus auch Asymmetrien der Brüste korrigiert oder eine große Brust der nach Brustwiederaufbau kleineren Brust auf der Gegenseite angeglichen werden.

Ziel der operativen Brustverkleinerung ist es deswegen, eine Gewichts- und Volumenanpassung der Brust zu erreichen. Die Stillfähigkeit, die Sensibilität und die Motorik der Brustwarze sollten erhalten bleiben. Außerdem soll eine ästhetisch ansprechende Form erreicht und die äußerlich sichtbaren Narben minimiert werden. Eine moderne Operationsmethode muss also anatomische und physiologische Gegebenheiten berücksichtigen und ein sicheres und vorhersagbares ästhetisches Ergebnis ermöglichen.

Wir wenden die Technik der Brustverkleinerung mit vertikaler Narbe seit 1995 an. Dabei wurde die von Dr. Lejour beschriebene Operationstechnik weiterentwickelt.

Prinzipien der Technik

Bei der hier dargestellten Form der Brustverkleinerung bleibt die Haut in den oberen Anteilen der Brust mit dem Brustgewebe in Verbindung. Die Haut wird nur in den unteren Bereichen abgehoben, dort aber durch eine Höherpositionierung des Brustgewebes entlastet. Diese Kombination führt in der Praxis zu ähnlich niedrigen Raten der Wundheilungsstörung wie bei den bis dato angewandten Verfahren.
Im Gegensatz zu den seit Anfang der 60er Jahre propagierten Methoden wird nicht die Brust nicht mit dem Hautmantel geformt, sondern das Brustgewebe wird direkt geformt. Die Haut wird in den unteren Quadranten der Brust in ähnlicher Weise wie bei einem Facelifting präpariert und kann sich dadurch der unterliegenden Form anpassen.
Bei der Operation wird das Brustvolumen höher als das dem angestrebten Ergebnis entsprechend positioniert. Dies, da sich bei allen Brustverkleinerungen gezeigt hat, dass in den ersten Wochen nach der Operation eine Senkung des Brustgewebes – nicht jedoch der Haut – eintritt. Diese Senkung wird mit der Höherpositionierung vorweggenommen, so dass nach der Senkung ein ästhetisches Ergebnis vorliegt. Andernfalls würde eine so genannte Pseudoptose, eine Volumenbetonung der unteren Brusthälfte mit tendenziell nach oben zeigenden Brustwarzen, resultieren. Zudem ermöglichen die Höherpositionierung die beschriebene Entlastung der Haut und die langsame Senkung postoperativ die kontinuierliche Anpassung an die neue Brustform. Diese kontinuierliche Hautausformung ermöglicht erst die Einsparung der Narbe in der Unterbrustfalte, gerade bei mittleren oder größeren Brustvolumina.

Kombination mit Fettabsaugung der Brust

Die früher propagierte Kombination der vertikalen Brustverkleinerungstechnik mit der Fettabsaugung führen wir nur selten durch, da sich hier eine Verminderung des Volumens in den oberen Brustanteilen ergibt. Gewichtsbedingt senken sich aber große Brüste eher, was meist schon zu einer Abflachung der oberen Brustanteile führt. Die würde mit der Fettabsaugung eher verstärkt werden.

  • Komplikationen

    Nach unserer Erfahrung liegen die Raten der allgemeinen chirurgischen Risiken wie Wundheilungsstörung und Infektion im gleichen Bereich wie bei den bisher üblichen Brust verkleinernden Verfahren. Bezüglich der Sensibilität, Nippelmotorik und der Stillfähigkeit liegen noch keine größeren Untersuchungen vor. Die Durchblutung der Brustwarze scheint eher besser zu sein als bei den herkömmlichen Verfahren. So ist bei dieser Technik in unseren Händen bisher keine Mammillennekrose oder -teilnekrose aufgetreten.

  • Zusammenfassung

    Die Technik der Brustverkleinerung mit vertikaler Narbe wurde zunächst zur Verwendung auch bei sehr großen Brüsten propagiert. Es zeigt sich jedoch, dass bei großen Resektionsmengen in den unteren Quadranten der Brust Hautfalten verblieben. Diese mussten in einer zweiten Operation korrigiert werden. Wir sehen deshalb die obere Grenze des Resektionsgewichtes pro Brustseite, bei dem wir diese Technik anwenden bei etwa 800 Gramm bei schlechter Hautelastizität (Streifen!) und bei etwa 1000 Gramm bei guter Elastizität der Haut.
    Damit liegt das insgesamt mögliche Resektionsausmaß deutlich höher als bei anderen beschriebenen Narben sparenden Verfahren. Bei größeren Resektionsgewichten setzen wir Techniken mit L-förmigen oder umgekehrt T-förmigen Schnitten ein.

  • Vorteile

    Mit der Brustverkleinerung mit vertikaler Narbe werden anatomische und physiologische Gegebenheiten der weiblichen Brust berücksichtigt. Die Hauptachsen der Blutversorgung der Brust, besonders aber des Brustwarzenkomplexes, bleiben ungestört. Deshalb kann diese Technik auch als sehr sicher gelten. Aus dem gleichen Grund werden die Sensibilität, die Kontraktilität des Nippels und die Stillfähigkeit zu einem sehr hohen Prozentsatz erhalten.
    Zudem ist bei richtiger Indikationsstellung und sorgfältiger Planung und Operation eine schöne Form erreichbar. Das Ausmaß der sichtbaren Narben wird deutlich reduziert. Gerade in den Bereichen, in denen die Narben zur Hypertrophie neigen, über dem Brustbein und aussen, wo sie zudem nicht verdeckt werden, entstehen keine Narben mehr.

  • Nachteile

    Entgegen den ersten Berichten über diese Technik ist das Ausmaß der möglichen Resektionsvolumina oder -gewichte begrenzt und zudem von der Hautqualität abhängig, wie oben beschrieben. Dies setzt gerade im Grenzbereich eine sorgfältige Indikationsstellung und darüber hinaus Erfahrung in der Form verändernden Brustchirurgie voraus. Die Anzahl der notwendigen Nachkorrekturen kann dadurch minimiert werden. Eine ästhetische Brustform stellt sich erst 2-3 Wochen nach Operation ein. Dies muss bereits vor der Operation mit der Patientin besprochen werden, wird dann aber gut akzeptiert, insbesondere, da in dieser Zeit in jedem Falle noch ein gewisses Maß an Gewebsschwellung vorhanden ist und die Fadenentfernung auch in diesen Zeitraum fällt.

Resüme

Eine neue Technik setzt sich nur durch, wenn sie wesentliche Vorteile bietet. Das heißt aber nicht nur, dass die bekannten Standards eingehalten oder übertroffen werden müssen, sondern setzt eine akzeptable Indikationsbreite und zudem Praktikabilität voraus.
Die Brustverkleinerung mit vertikaler Narbe führt bei korrekter Indikationsstellung und Technik zu einer ebenso guten Brustform wie die bekannten Verfahren mit umgekehrt T-förmigen Narben. Als sichtbaren Vorteil bringt sie die Vermeidung von Narben. Zusätzlich konnte mit der anatomischeren Resektionsform vor allem im Bereich der Brustwarze die Durchblutung verbessert und damit Sicherheit und Zuverlässigkeit der Operation gesteigert werden.
In ihrer im Vergleich zu den bisherigen Standardverfahren erhöhten Komplexität setzt diese Methode vermehrt Erfahrung in der Brustchirurgie voraus, um zu konstant guten Ergebnissen zu führen. Aufgrund ihrer großen Vorteile hat sie sich aber in sehr kurzer Zeit auf breiter Ebene durchgesetzt.

Die Schnittführung verläuft meist rund um den Brustwarzenhof und dann senkrecht nach unten bis zur Brustumschlagsfalte (I- oder vertikale Schnitttechnik), bei sehr großen, besonders weichen oder stark hängenden Brüsten wird zusätzlich ein horizontaler Schnitt (T- oder Anker-Schnitt) gesetzt. Insgesamt kommen für die Brustverkleinerung – je nach Form des Brustkorbs und gewünschtem Verkleinerungseffekt – bis zu 30 verschiedene Techniken infrage.

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