Facelifting – Facelift. Ihre Spezialisten Widenmayer16.

Moderne Facelifts in München  – S-Lift, Mini-Lift, Halslift & mehr. Führende Methoden heute.

Autor: Dr. med. Hans-Hermann Wörl
letzte Aktualisierung: 27. Dezember 2017

Ein Facelifting verjüngt optisch um viele Jahre. Der Trend liegt in möglichst sanften, minimal-invasiven Methoden, mit dem Ziel ein frischeres aber natürliches Aussehen zu erlangen. In unserer Praxis in München gilt das Motto „Wenn es gemacht aussieht, ist es schlecht gemacht!“. Wichtig sind eine sehr gute Beratung sowie  ein hohes handwerkliches Können.


Facelift
oder auch Facelifting ist ein operativer Eingriff, der ein müdes, herabhängendes Gesicht wieder neu beleben kann  und seine Spannkraft und die jugendliche Ausstrahlung wieder zum Vorschein bringt.  Das Ziel des modernen Liftings ist die Wiederherstellung der ursprünglichen Proportionen des Gesichts, ohne die individuellen Züge zu verändern und ein „geliftetes“ Aussehen zu erzeugen

Durch ein Facelift oder Facelifting kann das gesamte Gesicht gestrafft werden, oder lediglich einzelne Partien wie Stirn, Wangen, Kinnlinie oder Hals. Zudem ist es möglich das Facelift mit weiteren Methoden zu kombinieren, z. B. kann die Rückbildung des Unterhautfettgewebes, der mit dem Alterungsprozess einhergeht mit einer Eigen- Fettunterspritzung (Lipofilling) behandelt werden, außerdem wird ein Facelift häufig mit einer Schlupflid-  oder einer Tränensackkorrektur verbunden.

Das Facelifting gehört zusammen mit der Nasenkorrektur zu den großen Herausforderungen in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie. Es ist deshalb ratsam sich zu diesem Thema ausschließlich in sehr kompetente Hände zu begeben.

 

Für wen ist ein Facelift geeignet?

Der Alterungsprozess ist individuell sehr verschieden. Dabei neigen manche Menschen eher zu starken Hautveränderungen, wie der Faltenbildung oder Hauterschlaffung. Die Ursachen hierfür  liegen,  neben den natürlichen Alterungsprozessen der Haut und der genetischer Veranlagung, auch in Umwelteinflüssen wie übermäßiger Sonneneinstrahlung und persönlicher Lebensführung. Viel Arbeit, wenig Erholung, Stress, Schlafstörungen, Alkoholkonsum und Nikotin in Kombination mit ungesunder Ernährung vermindern die Elastizität der Haut und des Bindegewebes, aber auch der Muskulatur und fördern den Substanzverlust des Unterhautfettgewebes. Neben Falten und  eingefallenen Wangen führt die Schwerkraft nun dazu, dass die Augenlider hängen, die Mundwinkel herabsinken, sich Marionettenfalten am Kinn herausbilden, und dem Gesicht ein trauriges, müdes Aussehen verleihen.  Aus Stirnfältchen werden Falten und die Wangen beginnen zu hängen. Aus einer jugendlichen ovalen Kinnlinie entsteht eine rechteckige Gesichtsform, was in unserer Wahrnehmung als „alt“ empfunden wird.

Am Anfang dieses Prozesses mögen noch kosmetische Methoden, wie Masken, Cremes, Salben und Seren helfen, aber die versprochenen Wunder bleiben langfristig aus. Mit Mesotherapie, Behandlung mit Eigen-Plasma (PRP oder Vampirlift), Botox,  Liquid Lifting, Laser-Behandlungen oder fokussiertem Ultraschall  (Ultherapie, s. Facelift ohne OP) kann man den Alterungsprozessen entgegentreten. Vielen Patienten ist damit bereits geholfen, aber auch diesen  Methoden und deren Kombinationen sind Grenzen gesetzt. Bei starkem Herabsinken des Gewebes und  deutlichem Hautüberschuss bleibt das Facelift die einzige Methode, um wieder ein frischeres, jugendlicheres Aussehen für einen längeren Zeitraum erzielen zu können.

Die Meisten haben vor diesem Eingriff große Bedenken, da man ein Facelift sofort mit maskenartigen, überstrafften Gesichtern assoziiert, die man aus den Medien kennt. Das ist bei verantwortungsvollem Umgang und operativer Erfahrung aber keine notwendige Folge. Meist sind diese Masken einer unrealistischen Erwartungshaltung der Patienten geschuldet, werden aber leider auch durch einen übertriebenen Anspruch des Operateurs verursacht, der sich mit der ehrgeizigen Durchführung des operations-technischen Maximums herausheben möchte, aber den individuellen Bedürfnissen und anatomischen Gegebenheiten der Patienten zu wenig Beachtung schenkt.

Facelifting München

Die große Kunst liegt darin, für jeden Patienten die jeweils perfekten Möglichkeiten zu finden, um ein natürliches, „ungeliftets“ Ergebnis zu erhalten.  Dabei ist zu bedenken, dass viele unserer Patienten einfach nur etwas jünger und frischer aussehen wollen, wie sie es zu Hause mit den Fingern vor dem Spiegel simulieren, was oft bereits durch minimale Liftings erreicht werden kann. Die allermeisten Patienten wünschen sich nicht die komplette Glättung ihrer Falten, sondern ein altersentsprechendes, aber frischeres Aussehen. Wenn man nach der Operation dann noch einige Jahre jünger geschätzt wird, wird das auch nicht als störend empfunden.

 

Wie lange hält ein Facelift?

Grundsätzlich „ewig“. Das bedeutet, man nimmt die Verjüngung mit in der Zukunft. Allerdings – und das muss man wissen – stoppt ein Facelift den Alterungsprozess nicht. Dieser läuft auch nach dem Eingriff weiter.

Ein Facelift verjüngt optisch um viele Jahre. Wird beispielsweise mit Mitte 50 ein Facelift durchgeführt, wirkt das Gesicht umgehend frischer und 5-10 Jahre jünger. Allerdings altert nun dieses verjüngte Gesicht weiter. Schaut man mit Mitte 60 wieder in den Spiegel, wirkt man i. d. R. immer noch 5-10 Jahre jünger. Man hat also Jahre „dauerhaft gewonnen“. Möchte man in dieser Situation nochmal wieder deutlich jünger wirken, wäre ein weiteres Facelifting nötig.

 

Was ist bei einem Facelift zu beachten?

Zunächst ist es wichtig die Wünsche und die Erwartungen der Patienten zu verstehen. Der Nutzen und die Risiken müssen gegeneinander abgewogen werden und aus den verschiedensten Techniken wird gemeinsam mit den Patienten die möglichst optimale Methode entschieden. Für uns ist es sehr wichtig keine Masken zu erzeugen. Es muss harmonisch und natürlich wirken, auf keinen Fall gespannt oder künstlich. Es gilt der Grundsatz:

„Wenn es gemacht aussieht, ist es schlecht gemacht!“.

Aus diesem Grund bitten wir unsere Patienten auch Bilder aus der Vergangenheit mitzubringen, um sie in die Planung mit einzubeziehen.

 

Gibt es Qualitätsunterschiede?

Ja. Sehr große sogar. Schönheitschirurgie ist leider kein geschützter Eingriff, und darf deshalb von jedem Arzt angeboten werden – mit teilweise fatalen Folgen. Grundsätzlich sollten Sie sich zu diesem Thema deshalb ausschließlich an einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie wenden, der sich auf Faceliftings spezialisiert hat. Unabhängig von der Qualifikation, der Routine und der Erfahrung muss ein guter Plastischer Chirurg zudem über sehr gute optisch-planerische Fähigkeiten sowie über handwerkliches Geschick verfügen. Denn nur das ermöglicht am Ende was Sie wünschen: Ein natürliches, ästhetisches Ergebnis.

Unser Tipp: Fragen Sie einen Schönheitschirurgen immer wie viele Facelifts er/sie schon gemacht hat, und lassen Sie sich  Vorher-/Nachher-Bilder zeigen. Nur so erhalten Sie ein Gefühl für die Qualität.

 

Welche Einzelmethoden gibt es?

Für ein Facelift wurden verschiedene Methoden entwickelt, um die Ergebnisse der Operation für bestimmte Partien des Gesichtes oder des Halses zu optimieren und um den Ansprüchen der Patienten entsprechen zu können.

Man unterscheidet ein „Full Face“,  wobei gleichzeitig in einer Operation die Stirn, die Schläfen, die Wangen, die Kinnlinie und der Hals gestrafft wird, und in die entsprechenden Unterteilungen in den Teilbereichen. Man kann natürlich auch „nur“ die Stirn alleine anheben, ohne die Kinnlinie oder den Hals zu straffen.

Der häufigste Wunsch unserer Patienten in unser Facharztpraxis für Schönheitschirurgie in München ist die Wiederherstellung der Kinnlinie und die Anhebung der Wangen. Bei vielen Patienten ist dabei gleichzeitig die Straffung des Halses zu empfehlen, da ein straffes Gesicht, bei faltigem Hals ein  meist unbefriedigendes Gesamt-Ergebnis bringt.

Um diese Regionen in den entsprechenden Vektoren zu liften, stehen verschiedene Methoden zur Verfügung:

S-Lift

Das kleinste mögliche Verfahren ist das S-Lift. Wie bei fast allen Faceliftings verläuft hier der Schnitt S- förmig vor dem Ohr, um das Ohr herum und hinter dem Ohr in der Umschlagsfalte des Ohres. Danach werden unter moderatem Zug lediglich der Haut- und Unterhautüberschuss  im Wangen und Kinnbereich festgelegt, entfernt und  um das Ohr wieder eingepasst.
Dieses Verfahren ist besonders für jüngere Patienten mit geringem Herabsinken geeignet, aber auch für älteren Patienten, die eher eine dünne faltige Haut haben ohne starkem Herabsinken der Weichteile oder für Patienten, die nur minimale Veränderungen wünschen.
Der Eingriff ist in Lokalanästhesie ambulant möglich mit einer sehr kurzen Erholungsphase von wenigen Tagen. Die Haltbarkeit dieses Verfahrens ist auf wenige Jahre begrenzt, da die Hautelastizität der Schwerkraft und den Alterungsprozessen wieder nachgibt, ist aber im Vergleich dem Fadenlift weit überlegen.

SMAS-Lifting – der Standard heute

Unser Standardverfahren für ein Facelifting des Wangen- Kinn- Hals Komplexes  ist allerdings ein sogenanntes SMAS-Lifting. Hierbei wird nicht nur die Haut und Unterhaut gestrafft, sondern vor allem die darunterliegende SMAS-Schicht, das „Superfizielle MuskuloAponeurotische System“.  Diese SMAS- Schichten bestehen aus einem mimischem Muskel-dem Platysma,  und einer Binde- und Fettgewebeschicht,  der mittleren und unteren Gesichtspartien und der Halsregion und ist verantwortlich für Hängebäckchen, Marionettenfalten und Truthahnhals.
Der Zugang zu dieser Schicht ist ähnlich dem S-Lift, allerdings sind häufig Erweiterungen der Schnittführung in den ästhetischen Einheiten nötig, um den Überschuss des Gewebes um das Ohr zu verteilen. Diese SMAS Schicht, kann je nach Bedarf nochmals komplett präpariert und gestrafft werden, oder wird entsprechend dem Befund, den Anforderungen oder der Erwartungshaltung der Patienten mit speziellen Nahttechniken in sich gerafft und an den ursprünglichen Ort wieder angehoben. Da diese Schicht weniger elastisch ist, ist das Ergebnis der Straffung nachhaltiger, wie bei einer reinen Hautstraffung. Je nach Methode der SMAS Präparation und Liftings unterscheidet man hier wieder in Composite Lifting, Extended SMAS Lifting, High Tension Lifting, MACS Lifting, SMAS-Ektomie, SMAS Raffung und deren Kombinationen. Kommuniziert werden diese technischen Variationen mit Mini-, Midi- oder Maxi-Lift.
Wobei dies nicht einheitlich geregelt ist und auch jeder Operateur darunter auch etwas anderes versteht. Was letztlich gemacht wird, hängt in erster Linie von den Vorstellungen des Patienten, aber auch von den Fähigkeiten des Operateurs ab.
Da wir alle international empfohlenen Techniken beherrschen, können wir individuell auf jeden Patientenwunsch eingehen.

Stirn- und Augenbrauenlifting

Eine weitere Methode, die sehr häufig angewandt wird ist, das Stirn- und Augenbrauenlifting.  Es liegt darin begründet, dass sich viele Menschen, lediglich wieder einen wachen Blick mit großen Augen wünschen. Hier werden durch einen Schnitt, der von einer zur anderen Schläfe innerhalb der behaarten Kopfhaut führt, die  herabgesunkene Stirn und die Augenbraue angehoben. Im Resultat erscheinen die Augen hell und wach. Die Methode hat natürliche Beschränkungen wegen der Narbe bei wenigen Haaren oder bei hohem Haaransatz, da dadurch der Haaransatz weiter nach hinten verlagert wird. Variieren kann man bei hohem Haaransatz die Schnittführung entlang des Haaransatzes.
Um die lange Narbe gänzlich zu vermeiden kann ein Stirnlifting auch endoskopisch durchgeführt werden. Der Eingriff ist dabei nur minimal-invasiv. Kleinste Schnitte werden unter dem Haaransatz im Stirnbereich vorgenommen, über eine Sonde werden chirurgische Instrumente eingeführt. Zur Sichtkontrolle dient eine Videokamera. Die Stirn und die Augenbrauen können damit angehoben werden und das Gewebe wird mit Fäden in der gewünschten Position fixiert. Da bei dieser Methode kein Gewebe entfernt wird, die Elastizität des Gewebes unter der Schwerkraft wieder nachgibt, ist die Haltbarkeit dieser Methode allerdings beschränkt.

Schläfenlifting

Isoliert ist auch das Schläfenlifting möglich. Dabei wird über einen kleinen Schnitt an der Schläfe im behaarten Bereich Gewebe entfernt und damit die Augenbraue Außenseite angehoben. Hier sind wieder die Elastizität der Haut und die eingeschränkte Haltbarkeit des Liftings zu berücksichtigen.

Direktes Augenbrauenlifting

Für eine Anhebung  bewährt sich die Methode des „direkten Augenbrauenliftings“. Dabei wird knapp über der Augenbrauengrenze geschnitten und darüber ein Gewebsstreifen entnommen. Damit wird die Augenbraue angehoben – und da man das Gewebe entfernt hat, ist ein langandauerndes Ergebnis zu erwarten.

Midfacelifting

Das Midfacelifting ist eine Anhebung des Gewebes unter dem Auge. Der Abstand zwischen Lid und Wange wird länger und wir empfinden dieses Absinken des Gewebes neuropsychologisch als alt. Durch einen Schnitt am Unterlid unterhalb der Wimpern und eine Verlängerung des Schnitts Richtung Schläfe, kann man den erschlafften Muskel retonisieren und das herabgesunkene Gewebe wieder repositionieren. Diese Technik wird häufig mit einer Unterlidkorrektur wegen Falten oder Tränensäcken kombiniert.

Halslifting

Viele stören sich an ihrem Hals. Fettgewebe, überschüssige Haut und  erschlaffte Halsmuskeln bewirken eine schräge, herabhängende  Halslinie, was auch als Truthahnhals beschrieben ist. Hier gibt es je nach Ausmaß der einzelnen Faktoren verschiedenste Methoden oder Kombinationen des Halsliftings. Das kann von einer Fettabsaugung in Kombination mit Needling bis zu einem Schnitt unter dem Kinn, Entfernung des Fettgewebes, Raffung des erschlafften Muskels, gegebenenfalls mit einer Entfernung des überschüssigen Gewebes hinter das Ohr, reichen. Hier sind die individuellen Gegebenheiten und Vorstellung entscheidend, welche Methode man anwendet.

Zusammenfassung:
Durch das große Spektrum an Möglichkeiten können wir ganz gezielt auf jeden Patientenwunsch eingehen und in jedem Einzelfall das optimale Ergebnis erzielen.

 

Wie verläuft die OP?

In der Regel werden kombinierte Liftings in Vollnarkose operiert. Die Operationsdauer variiert je nach Aufwand zwischen drei und fünf Stunden. Oftmals ist eine Übernachtung in einer Klinik zur Erholung und Nachkontrolle zu empfehlen. In vielen Fällen sind aber auch ambulante Behandlungen möglich. Ergänzend zur Vollnarkose wird das Operationsgebiet zusätzlich auch mit Lokalanästhesie betäubt, da dies neben einer besseren Präparation der Haut eine Minimierung des Narkosemittels erlaubt und eine schnelle Erholung nach der Narkose erfolgt.
Wird nur ein Teil-Lifting durchgeführt, reichen ein bis zwei Stunden unter örtlicher Betäubung ambulant für die Operation aus.
Der Verlauf ist abhängig von der gewählten Liftingmethode, und somit sehr individuell.

 

Was passiert nach der OP?

Für einen ungehinderten Ablauf der Lymphbahnen und zur Vermeidung von Stauungen mit der verbundenen Schwellung verzichten wir möglichst auf Verbände. Schonung, Oberkörper Hochlagerung und Kühlung, gerade in den ersten Tagen, wirken Schwellungen entgegen. Wir empfehlen direkt nach der Operation Lymphdrainage von erfahrenen Therapeuten, da das den Heilungsprozess unterstützt. Die postoperative Heilungsphase nach dem Facelifting beträgt in der Regel zwei bis drei Wochen. Schwellungen und blaue Flecke können auftreten, verschwinden jedoch üblicherweise nach wenigen Tagen. Bereits nach vierzehn Tagen werden die Fäden gezogen. Mann oder Frau können nun wieder verjüngt, frisch und lebendig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und genießen. Jedoch sollte noch weitere drei Wochen die Sonne gemieden und auf aktiven Sport verzichtet werden.

Der Heilungsprozess und das optische Ergebnis sind sehr davon abhängig, dass essentielle ärztliche Empfehlungen berücksichtigt werden. Lesen Sie hierzu bitte unseren Beitrag „Verhalten nach einer Gesichts-OP“.

 

Welche Narben entstehen?

Auch die Narbenbildung hängt von der gewählten Lifting-Methode ab (siehe oben unter „Welche Einzelmethoden gibt es?”). Generell werden Narben immer auf ein Minimum reduziert und soweit wie möglich im Bereich des behaarten Bereichs oder hinter das Ohr versteckt. Im sichtbaren Bereich vor dem Ohr entstehen üblicherweise hauchdünne Linien, welche fast unsichtbar bleiben

 

Welche Risiken gibt es?

Zunächst bringt die Vollnarkose die üblichen Narkoserisiken mit sich. Starke Raucher haben zudem ein erhöhtes Risiko einer verlangsamten Wundheilung und Durchblutungsstörungen. Theoretisch kann es zu Sensibilitätsstörungen, aber auch Störungen der Mimik kommen. Hierbei ist allerdings zu betonen, dass diese Gefahr auch abhängig ist von der Auswahl der Methode. Ausgedehnte Techniken in tieferen Schichten haben natürlich ein höheres Gefahrenpotential als eine SMAS Raffung oder ein Minilift. Ein erfahrener Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie wird je nach anatomischen Gegebenheiten und der Erwartungshaltung der Patienten die geeigneten Methoden besprechen und letztendlich wird gemeinsam die Methode mit geringstem Risikopotential  und maximaler Wirkung ausgewählt,  weshalb es wichtig ist, sich nur in sehr erfahrene Hände zu begeben.

 

Kontraindikationen – Wann nicht?

Vor der Operation wird geprüft, ob eventuell eine schwere Grunderkrankung vorliegt. Liegt eine solche Erkrankung vor, sollte das Lifting bis zur Ausheilung derselben verschoben werden. Ein Facelifting ist zudem für Menschen mit Neigung zur übermäßiger Narbenbildung nur bedingt geeignet. Nach der OP könnten unschön wuchernde Narben auftreten.

Ebenfalls nicht durchgeführt werden sollte ein Facelift, wenn  psychische Probleme auf das Gesicht projiziert werden sollten. Ein Ästhetischer Eingriff kann die Lebensqualität erhöhen, Frische und Jugendlichkeit zurückbringen oder das Selbstbewusstsein steigern, aber niemals psychische Erkrankungen heilen.  In diesen Fällen sollten Ästhetische Eingriffe prinzipiell abgelehnt werden, da der Patient niemals zufrieden gestellt werden kann.

 

Was ist ein Facelift ohne OP?

Als Facelift ohne OP werden sämtliche Möglichkeiten einer Gesichtsstraffung bezeichnet, welche ohne einen operativen Eingriff auskommen. Hierzu zählen:

  • Ultherapy
  • Gesichtsmodellierung mit Hyaluronsäure-Fillern oder Botox („liquid lift“ oder „8-point-lift“)
  • Lipofilling
  • Faden-Lifting

Für weitere Einzelheiten lesen Sie bitte unseren Beitrag „Facelifting ohne OP“.

 

Ist eine ausführliche Beratung vorher wichtig?

Ja! Sehr sogar! Ein Facelifting  ist immer ein individueller Einzelfall mit sehr vielen Aspekten.  Im Rahmen einer ausführlichen Beratung ist es zunächst wichtig die Ziele und Wünsche des Patienten genau zu erörtern. Ist nur ein leichtes Lifting gewünscht? Oder eine intensivere Maßnahme? Oder stört eigentlich nur eine bestimmte Partie? Bei dieser Entscheidungsfindung können auch Fotos des Patienten von früher hilfreich sein. Anschließend, in einem zweiten Schritt, muss geklärt werden, wie diese Ziele am besten erreicht werden können und was machbar ist. Reichen bereits sanfte Liftings aus? Sind partielle Maßnahmen die richtige Wahl? Sind Kombinationen sinnvoll? Ist ein vollständiges Lifting zu empfehlen? Im Rahmen der Beratung erörtert ein Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie sämtliche Möglichkeiten, mit allen Vor- und Nachteilen, und spricht seine Empfehlung aus. Dabei sind auch gesundheitliche Aspekte, bereits durchgeführte OPs und das Alter von Bedeutung. Des Weiteren sollten Sie sich bei der Beratung  Vorher-Nachher-Bilder von bereits durchgeführten Facelifts des Operateurs zeigen lassen, was wir in unserer Facharztpraxis in München gerne anbieten. Nur so erhalten Sie ein Gefühl,  ob Ihre Erwartungen mit den Vorstellungen des Operateurs übereinstimmen. Und schließlich sollten Sie Ihren Plastischen Chirurgen etwas kennenlernen. Wirkt er kompetent? Fühle ich mich gut aufgehoben? Geht er wirklich auf mich ein? Habe ich Vertrauen? Alle diese Aspekte können nur in einem ausführlichen Beratungsgespräch geklärt werden.

 

Kann ein Facelifting auch mit anderen Verfahren kombiniert werden?

Ja. In ein und demselben Schritt können andere Verfahren, wie die Aufpolsterung mit Eigenfett, ergänzende Faltenunterspritzungen, Lidkorrekturen und die Lippenmodellierung kombiniert werden.

 

Was ist vor einem Facelift zu beachten?

Vor einem Facelift werden einige vorbereitende Untersuchungen durchgeführt, um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten. Diese Untersuchungen kann der Hausarzt, aber auch Ihr Operateur in die Wege leiten. Es wird ein EKG geschrieben und ein Blutbild erstellt. Blut verdünnende Medikamente sollten Sie mindestens zwei Wochen vor dem Facelifting absetzen, dazu gehört auch das Medikament Aspirin oder Thomapyrin. Sofern unter Vollnarkose operiert wird, muss ein Anästhesist hinzu gezogen werden, der die Narkose mit Ihnen abstimmt, um die Risiken zu minimieren.
Vor jeder Operation erhalten Sie dazu von uns detaillierte Informationen und Empfehlungen.

 

Wie hoch sind die Kosten eines Facelifts in München?

Die Preise können nicht vereinheitlicht werden, da die gewählte OP-Technik, der Ausgangsbefund und das gewünschte Resultat, den Preis bestimmen. Im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden wir Ihre Wünsche sowie die machbaren Ziele mit Ihnen im Detail besprechen. Jede Patientin, jeder Patient ist einzigartig und hat individuelle Wünsche – und aus dieser Einzigartigkeit ergeben sich verschiedene Preise.
Selbstverständlich erhalten Sie am Ende des Beratungsgesprächs von uns einen verbindlichen Kostenvoranschlag.

 

Besonderheiten  von Widenmayer16

Unsere Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München ist seit vielen Jahren auf jede Form von Facelifts spezialisiert. Wir bieten:

  • 4 Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit (addiert) über 100 Jahren Erfahrung
  • Erfahrung aus über (addiert) 4000 durchgeführten Liftings
  • Ausführliche Beratungsgespräche von 1-2 Stunden Dauer
  • Modernste OP-Techniken
  • Ambulante Eingriffe
  • Faceliftings in Kombination mit sanften Verfahren
  • 5 Belegkliniken, genau für Ihre individuellen Bedürfnisse
  • Hohes handwerkliches Können –Plastische Chirurgie ist Kunst
  • Rundum-Sorglos-Pakete: Komplette Organisation, individuelle Info-Mappe, umfassende Nachsorge & persönliche Handynummer des behandelnden Facharztes mit 24h-Erreichbarkeit
  • Faceliftings ohne OP
  • Zweitmeinungen
  • Korrekturmaßnahmen bei voroperierten Patienten

 

Kurzinformation zum Facelift: 

Beratung:1-2 Stunden
OP Dauer :1-5 Stunden
Anästhesie:lokale Betäubung oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt:ambulant oder 1 Nacht stationär
Fadenentfernung:nach 10 – 14 Tagen
Narbenpflege:Anleitung zur Behandlung
Nachbehandlung:Ultraschall, Laser, Lymphdrainage
Gesellschaftsfähig:nach ca. 2-3 Wochen
Sport & Sonnenach ca. 5-6 Wochen

 

Facelifting München

 

 

 

 

 

 

 

Sie Interessieren sich für ein Facelift? Nutzen Sie die Möglichkeit unseres sehr ausführlichen Beratungsgesprächs in unserer Facharztpraxis in München.