Verhalten nach einer Nasenkorrektur

So verhalten Sie sich nach der Nasen OP

Schwellungen und Blutergüsse

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff kommt es zu Schwellungen und Blutergüssen im Gesicht und besonders an den Augenliedern. Sie erreichen am 2. oder 3. Tag den Höhepunkt und bilden sich im Laufe von 5-10 Tagen wieder zurück. Eisbeutel oder kühlende Umschläge vermindern die Schwellung und lassen sie rasch ablkingen. Wir empfehlen die Durchführung von Lymphdrainage. Abschwellende Medikamente können hierbei unterstützend wirken.

Nasenbluten

Trotz Ausstopfen der Nasengänge wird noch einige Tage blutiges Sekret heraussickern, das Sie nur abtupfen sollten. Blutet es stärker hellrot, was sehr selten vorkommt, setzen Sie sich umgehend telefonisch mit uns in Verbindung.

Operationsschnupfen

Nach dem operativen Eingriff sind auch die Schleimhäute im Inneren der Nase angeschwollen wie bei einem Schnupfen. Die Nase läuft; das Durchatmen ist erschwert. Bitte verwenden Sie keine abschwellenden Nasentropfen ohne ausdrückliche Erlaubnis durch uns.
Sie können die Nase einigermaßen durchgängig halten, indem Sie sie mehrmals täglich mit Wattestäbchen reinigen, die zuvor in Paraffinöl getaucht werden sollten. Sie verhindern damit eine Krustenbildung. Mit der Nasenreinigung können Sie selbstverständlich erst nach Entfernung der eventuell eingelegten Tamponaden beginnen.

Schmerzen

Eine operierte Nase schmerzt erstaunlich wenig. Der Schmerz klingt schon nach einigen Stunden ab und ist mit gewöhnlichen Schmerzmitteln (kein Aspirin!) gut beherrschbar. Lang anhaltende, stärkere Schmerzen, eventuell mit Fieber verbunden, sind ein dringender Grund sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Schlafstörungen

In den ersten Tagen nach dem Eingriff wird der Schlaf unruhig sein, weil die Nase teilweise oder gänzlich blockiert ist und Sie mit offenem Mund atmen müssen. Schlafen Sie mit erhöhtem Kopf und Oberkörper.

Obwohl der Eingriff durch die Nasenlöcher hindurch vorgenommen wird und somit keine sichtbaren Narben hinterläßt, sind seine Auswirkungen in den ersten Tagen und Wochen deutlich zu erkennen. Dies ist kein Anlaß zum Erschrecken oder zu stärkerer Niedergeschlagenheit. Die Erscheinungen sind vorübergehender Natur und bilden sich relativ rasch zurück