Hyperhidrose – Schweißdrüsenreduktion per miraDry®, Botox & OP.

Behandlung der Hyperhidrose in München. Führende Methoden heute gegen übermäßiges Schwitzen.

Autor: Dr. med. Hans-Hermann Wörl
letzte Aktualisierung: 01. März 2018

Bei einer Hyperhidrose ist die Schweißproduktion gestört. Die Behandlung erfolgt per Botox oder bei axillärer Schweißüberproduktion jetzt neu per miraDry. Die Schweißdrüsenabsaugung kommt aus der Mode. Unsere Facharztpraxis in München ist auf die Behandlung der Hyperhidrose spezialisiert, und wir sind einer der ersten Anbieter von miraDry®.

 

Als Hyperhidrose wird eine Erkrankung bezeichnet, welche mit einer übermäßigen Schweißbildung einhergeht. Die unkontrollierte Schweißproduktion kann überall (generalisiert, selten) oder lokal auftreten (häufig). Die Hyperhidrose ist eine relativ häufige Erkrankung. Allein in Deutschland sind ca. 800.000 Menschen betroffen.

Schwitzen ist gesund und eine lebenswichtige Funktion des Körpers. Produziert der Körper aber zu viel Schweiß liegt eine Hyperhidrose vor. Häufig betroffene Körperregionen einer übermäßigen Schweißbildung sind Hände, Füße und Achseln. Die Betroffenen leiden teilweise sehr unter der Erkrankung. Durch die erhöhte Schweißproduktion kommt es an den betroffenen Stellen vermehrt zu Feuchtigkeitsflecken in der Kleidung und/oder zu unangenehmen Geruchsbildungen, welche auch von dem Umfeld teilweise deutlich negativ wahrgenommen werden.

Die Hyperhidrose wird bezüglich der Intensität in 3 Stadien eingeteilt – leicht, mittel und schwer. Des Weiteren unterscheidet man zwischen einer primären und einer sekundären Hyperhidrose. Letzte wird durch eine andere Grunderkrankung ausgelöst. Dagegen stellt die primäre Hyperhidrose eine eigenständige Erkrankung dar, deren Ursachen bis heute unerforscht sind. Wenn im Allgemeinen von der Hyperhidrose gesprochen wird, ist in der Regel die primäre Form gemeint.

Die Therapie der Hyperhidrose zielt darauf ab, die Schweißbildung zu reduzieren. Lediglich bei der sekundären Form wird parallel auch die verursachende Grunderkrankung mit behandelt.

Zur Reduzierung Schweißbildung werden häufig zunächst Medikamente (Anticholinergika) oder Antitranspiranten (hochdosiertes Aluminiumchlorid, gerbsäurehaltige Externa) verschrieben. Eine weitere Möglichkeit stellt die Leitungswasseriontophorese dar. Oft bringen diese Methoden aber nicht die gewünschten Ergebnisse.

In diesen Fällen bieten drei Methoden der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie in der Regel sehr gute Resultate.

Hyperhidrose-Behandlung München

Botox gegen unkontrolliertes Schwitzen bei Hyperhidrose

In der Regel wird zur Behandlung von Hyperhidrose der Wirkstoff Botulinumtoxin A (kurz: Botox) verwendet. Während der Behandlung wird das Mittel in kleinen Dosen an verschiedenen Stellen in die Unterhaut gespritzt, um eine gleichmäßige Verteilung über die betroffene Fläche zu garantieren. Da Botulinumtoxin A die Signalübertragung hemmt, kann dieser Wirkstoff hervorragend zur effektiven Behandlung der unerwünschten Schweißproduktion eingesetzt werden. Außerdem lässt sich diese Behandlungsmethode auch zeitlich gezielt einsetzen: da die Wirkung in der Regel zwischen sechs und neun Monate anhält, bietet sich eine Therapie insbesondere für die Sommerzeit an. Ein weiterer Vorteil ist, dass Botulinumtoxin A – im Gegensatz zu einer operativen Entfernung der Schweißdrüsen – sowohl im Achselbereich, als auch an Gesicht, Händen und Füßen zum Einsatz kommen kann. Dabei haben diverse Studien belegt, dass durch diese Behandlungsmethode bei mehr als 95 Prozent der Patienten die Schweißproduktion um mindestens die Hälfte gesunken ist.

 

Schweißdrüsenabsaugung – Schweißdrüsen entfernen zur Beseitigung des Schwitzens unter den Armen

Eine dauerhafte Behandlungsmethode der Schweißproduktion unter den Armen ist die Schweißdrüsenabsaugung (Saugkürettage): Bei dieser Therapie wird ein signifikanter Anteil der Schweißdrüsen unter der Haut zerstört und abgesaugt. Da die behandelten Schweißdrüsen nicht nachwachsen, bleibt der Operationserfolg dauerhaft bestehen und eine weitere Behandlung ist nicht erforderlich. Allerdings haben diverse Studien ergeben, dass sich die Schweißproduktion durch solch eine Operation lediglich um ungefähr die Hälfte verringert – anfängliche Untersuchungen waren von einer Schweißreduktion von nahezu 80 Prozent ausgegangen. Somit ist eine Schweißdrüsenabsaugung für Patienten mit starker Hyperhidrosis möglicherweise nicht effizient genug. Außerdem birgt der operative Eingriff Risiken wie beispielsweise eine Wundheilungsstörung. Dennoch kommt die Operation einer Reduktion der Schweißproduktion zumindest bedingt zugute. Allerdings hat diese Therapie mit der Einführung der Botulinumtoxin-Behandlung an Popularität verloren, nicht zuletzt, da eine Absaugung nur unter den Armen, nicht aber an Händen oder Füßen möglich ist.

 

Neu: miraDry® – der zukunftweisende „Goldstandard“ zur Behandlung der axillären Hyperhidrose in München

Eine neue Methode zur dauerhaften Behandlung von Achselschweiß (axilläre Hyperhidrose) heißt „miraDry“. Das miraDry® -Verfahren ist schnell, nicht-invasiv und eine dauerhafte Lösung. Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Beitrag

miraDry®

MiraDry ist ein zukunftsweisendes Therapiegerät welches über ein Handstück, das in der Nähe der Achselhöhle platziert wird, feine präzise kontrollierte elektromagnetische Energie in die Haut leitet. Diese Energie beseitigt dauerhaft einen Großteil Schweißdrüsen – ohne operativen Eingriff. Jüngste Studien belegen, dass durch miraDry die Schweißabsonderung im Achselbereich permanent um durchschnittlich 82% reduziert wird. Zudem besitzt miraDry sogar die sehr strenge FDA-Zulassung in den USA.

Das miraDry® -Verfahren wird ambulant ohne Narkose oder Sedierung in unserer Facharztpraxis durchgeführt. Die Behandlung dauert ca. 30 Minuten und sollte drei Monate später wiederholt werden. Die Methode ist sehr nebenwirkungsarm. Nach der Behandlung sind Sie in der Regel sofort wieder voll einsatzfähig. Unter Umständen ist die Einnahme eines leichten, rezeptfreien Schmerzmittels für einige Tage sinnvoll, auch kombiniert mit Kühlpackungen.

Als eine der ersten Praxen im Großraum München bieten wir inzwischen miraDry® zur Behandlung von axillärer Hyperhidrose an. Weitere Einzelheiten erläutern wir gerne im Rahmen unseres medizinischen Beratungsgesprächs.

 

Was kostet die Behandlung einer Hyperhidrose in München?

Die Kosten bzw. Preise zur Behandlung bei einer Hyperhidrose richten sich nach dem Umfang, dem Stadium und der gewünschten Behandlung – der Reduktion der Schweißabsonderung durch Botox oder, dem Entfernen der Schweißdrüsen per Absaugung oder seit neustem per miraDry®.

 

Besonderheit von Widenmayer16

Unsere Facharztpraxis in München ist auf die Behandlung der Hyperhidrose spezialisiert, sowohl auf Botox-Injektionen als auch auf die operative Schweißdrüsen-Entfernung – und jetzt neuerdings auch auf das nicht-invasive miraDry-Verfahren. Hier sind wir einer der ersten Anbieter vor Ort. Ein wichtiger Aspekt für ein zufriedenstellendes Behandlungsergebnis ist unsere jahrelange Erfahrung.

 

Hyperhidrose München

 

Sie Interessieren sich für weitere Informationen zum Thema Hyperhidrose? Nutzen Sie die Möglichkeit unseres sehr ausführlichen Beratungsgesprächs in unserer Facharztpraxis in München.